What Was the Connoisseur?

2010 erschien der paradigmatische Text «What Was the Hipster» von Mark Greif. Nach einer Dekade gelebten Distinktionsgewinns stellt sich im Jahre 2020 nun die Frage, ob die künstlerische Ästhetik des letzten Jahrzehnts nicht einfach nur in einen neuen Formalismus abgeglitten ist, um die immer schneller werdenden Verwertungszyklen der Hipness zu bedienen.

Balken im Auge

Die Ausstellung «Concepts of Visual Poetry Confronting Real Times» in Kassel portraitiert eine Generation von chinesischen Künstlern und Künstlerinnen aus Hangzhou, die eindringlich von Krisen und Konflikten erzählen und nicht nur mittels ihrer universellen Poesie ausdrucksstark von ihrer Zeitgenossenschaft zeugen.

«There is never no alternative» | Documenta Diary #2

Heute: «Lernen von Athen» (documenta) meets «Hausaufgaben machen» (Wolfgang Schäuble) – Besuch auf der Akropolis auf spiegelglatt abgewetzten Steinen. Danach Schlendern auf den Schultern von Giganten auf dem Nordpfad den Hügel hinab und auf mäandernden Gedankenpfaden wandelnd – unterbrochen von einem 5er Geschwader Kampfjets, die über Athen eine Schleife zogen und mich zurück in die

Fire In The Choir

Elizabeth Price, in den 1980ern Teil der Band Talulah Gosh, zeigt ihre mit dem Turner Prize prämierte Videoarbeit in Berlin. Architektur und die mit ihr verknüpften Strukturen und Gesten sind nur einige der Themen, die darin verhandelt werden. Absolut gewinnbringend anzusehen!